WG-Ratgeber und Magazin

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6 Tipps zum Mitbewohner finden und auswählen

Idealerweise hast du bereits einige Anfragen zu dem freien WG-Zimmer in deiner WG bekommen und eventuell wirst du gerade sogar förmlich damit überhäuft. Oder du hast dir selbst ein paar Mitbewohner ausgesucht in unseren WG-Gesuchen. Den besten der besten aus den Bewerbern herauszufiltern, ist dann gar nicht so leicht. Deshalb haben wir hier eine Anleitung erstellt, die dir dabei hilft, dass Mitbewohner finden und auswählen zu vereinfachen.

 

Also, los geht’s! Als erstes solltet ihr euch (insofern du nicht allein wohnst) mit allen Mitbewohnern zusammensetzen und alle wichtigen Kriterien für euren neuen Mitbewohner gemeinsam zusammentragen.

 

  1. Ausschlusskriterien festlegen

 

Was wären absolute No-Gos für euch, wenn es um den neuen Mitbewohner geht? Sind das zum Beispiel Haustiere, die mit einziehen würden oder Rauchen in der Wohnung? Außerdem solltet ihr festlegen, welches Alter euer Mitbewohner minimal und maximal haben sollte. Bewerbungen, die diesen Kriterien nicht entsprechen, könnt ihr direkt aussortieren.

 

  1.  Auswahl verfeinern

 

Wenn ihr weitere Fragen habt, die ihr unbedingt geklärt haben wollt, dann ist das eine gute Möglichkeit, diese zu stellen, bevor ein persönliches Treffen stattfindet. Ist es euch zum Beispiel wichtig, dass euer neuer Mitbewohner bereits WG-Erfahrung hat, dann solltet ihr danach fragen und entsprechend der Antworten eine weitere Auswahl treffen, damit du auch wirklich nur die besten Bewerber zu einem persönlichen Treffen einlädst.

 

  1. WG-Besichtigung

 

Im besten Fall habt ihr nach diesem Prozess nur noch maximal 10 Kandidaten in der engeren Auswahl. Jetzt wird es Zeit für ein persönliches Treffen. Ihr könnt entweder einzelne Treffen mit den WG-Kandidaten vereinbaren – der Vorteil dabei ist, dass ihr wirklich die Möglichkeit habt, euch persönlich in Ruhe zu unterhalten und kennenzulernen. Allerdings kann das, je nach Anzahl der Bewerber, sehr zeitaufwendig sein, da möglichst alle Mitbewohner anwesend sein sollten.

 

  1. WG-Casting

 

Die zweite Möglichkeit wäre das gute alte WG-Casting, was natürlich organisatorisch deutlich leichter umzusetzen ist. Ihr sucht euch einfach einen Samstag oder Sonntag aus, an dem alle Mitbewohner Zeit haben und ladet dann alle WG-Bewerber zu einem Casting ein. Wenn ihr das ganze etwas organisierter gestalten wollt, dann ladet ihr die Bewerber an diesem Tag nacheinander ein, sodass ihr genug Zeit habt, euch mit jedem einzelnen Kandidaten zu unterhalten.

 

  1. Wie man ein WG-Casting organisiert

 

Ihr fragt euch jetzt sicher, was man bei einem WG-Casting genau macht und vor allem, welche Fragen man stellen sollte. Am besten fangt ihr damit an, indem ihr euch als WG kurz vorstellt und die Wohnung und vor allem das zukünftige WG-Zimmer zeigt. Danach solltet ihr dem Bewerber etwas Zeit geben, sich selbst vorzustellen. Je nachdem, wie viel der potentielle Kandidat bereits über sich erzählt hat, könnt ihr zusätzlich noch Fragen zu den Themen stellen, die euch in der WG besonders wichtig sind.

Einer von euch sollte eventuell ein paar Notizen zu jedem der Bewerber machen, da man sich besonders nach einem sehr langem WG-Casting-Tag oft nicht mehr an jeden einzelnen Bewerber erinnern kann.

 

Deshalb haben wir für euch ein Dokument mit wichtigen Fragen an den WG-Bewerber, sowie einer Tabelle in der ihr ganz systematisch Notizen zu jedem Kandidaten machen könnt, vorbereitet, die ihr ganz einfach downloaden und ausdrucken könnt.

 

  1. Was sagt euer Bauchgefühl?

 

Egal wie gut oder weniger gut die Bewerber auf eure Fragen antworten können, sollte am Ende auf jeden Fall die Harmonie zwischen euch stimmen. Bestimmt wird euch beim WG-Casting direkt auffallen, wer euch sympathisch ist, mit wem ihr euch auf Anhieb super versteht und mit wem nicht. Und genau auf dieses Bauchgefühl solltet ihr als WG hören und die Fragen nur als Anhaltspunkte für die Auswahl des Mitbewohners nehmen. Denn letztendlich gibt es wohl kaum den perfekten Mitbewohner, da Kompromisse zum Zusammenleben einfach dazugehören – ihr müsst euch in der WG also nur einigen, ob ihr eher bereit wärt, mit jemandem zusammenzuleben, der oft Besuch empfängt und ständig Partys feiert oder eher mit jemandem, der gern mal das Putzen vergisst. Diese gezielten Fragen bieten euch dabei einen guten Anhaltspunkt darüber, ob das Zusammenleben funktionieren würde, oder eher nicht.

 

Fällt euch die Entscheidung immer noch schwer, dann geht nach dem Ausschlussprinzip vor, bis am Ende nur noch ein Kandidat übrig ist, mit dem ihr idealerweise alle einstimmig einverstanden seid. Also, viel Erfolg bei der Auswahl eures neuen Mitbewohners!

 

 

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