WG-Ratgeber und Magazin

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Die besten Spartipps für Studenten

Fast die Hälfte aller deutschen AbiturientInnen beginnt nach erfolgreichem Schulabschluss ein Studium. Für alle Studenten beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt, bei dem sie zum ersten Mal auf eigenen Füßen stehen müssen. Eigene Wohnung, Selbstversorgung, eine andere Stadt, eigene Einkünfte – viele Studenten stehen vor der Herausforderung, Einnahmen und Ausgaben so gegeneinander abzuwägen, dass sie jeden Monat damit zurechtkommen. Wir geben euch einen Überblick über die wichtigsten Positionen und haben einige extra Spartipps für Studenten parat.

Die wichtigsten Einnahmequellen im Studium

Bevor alle Ausgaben sinnvoll optimiert werden können, muss erst mal der Status quo in Augenschein genommen werden. Da sich jeder Student in erster Linie auf das Studium konzentrieren sollte, sollten die Haupteinnahmequellen nicht aus eigener Erwerbsarbeit kommen. Wie finanzieren sich Deutschlands Studenten?

  • Finanzierung durch die Eltern
    Im Durchschnitt steuern Eltern pro Monat rund 469 € zur Studienausbildung ihrer Kinder bei. Diese rein private Finanzierung müssen die Studenten nicht zurückzahlen.
  • Staatliche Unterstützungsformen
    Falls Eltern finanziell nicht unter die Arme greifen können, können Studenten entweder eine BAföG-Förderung oder Unterstützung in Form eines Stipendiums beantragen. Rund 48 % aller Studenten nimmt zurzeit BAföG in Anspruch. Die durchschnittlich geförderte Summe beträgt dabei 138 € monatlich, der Höchstsatz liegt pro Monat bei 735 €. BAföG oder auch ein Bildungskredit haben bestimmte Rückzahlungskonditionen.
  • Sonstige Quellen: Kredite, Ersparnisse und Jobs
    Ein Student kann natürlich auch einen privaten Kredit aufnehmen oder auf Ersparnisse zurückgreifen. Rund 104 € kommen dabei im Monat durchschnittlich zusammen. Über verschiedene Jobs verdient ein Student im Durchschnitt weitere 207 €.

Die größten Ausgabenposten im Studium

Alle studentischen Geldquellen zusammen liefern unterm Strich oft weniger als nötig. Im Monat macht die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben im Schnitt fast 100 € aus. Gut, dass es zahlreiche verschiedene Studentenrabatte gibt, die Studierende stark entlasten können. Sparen ist immer eine der wichtigsten Devisen bei Studenten. So gut wie in allen Konsumsparten von Reisen und Mobilität über Kommunikation sowie Hard – oder Software bis zu Freizeitangeboten und Shopping gibt es jede Menge Rabatte, die extra auf Studenten zugeschnitten sind. Diese senken die Kosten effektiv. Einige Ausgabenposten schlagen besonders zu Buche:

  • Miete & Unterkunft
    Die Kosten für Miete und Unterkunft machen den Löwenanteil bei den Ausgaben aus. Eine eigene Wohnung können sich die wenigsten Studenten leisten, deswegen finden die meisten einen Platz in einem WG-Zimmer. Hier variieren die Preise in den deutschen Universitätsstädten zum Teil erheblich. Ein Vergleich der WG-Zimmerkosten kann sogar im Vorfeld entscheidenden Einfluss auf die Wahl des Studienortes ausüben. Die durchschnittlichen Zimmermieten in München sind mit 616 € sogar dreimal so hoch wie in Frankfurt (Oder), wo ein Zimmer um die 218 € kostet. Zimmer in Studentenwohnheimen sind eine weitere Wohnmöglichkeit, jedoch kommen am Ende nur 10 Prozent aller Studenten in den öffentlich geförderten Heimen unter. Das Angebot ist zu knapp.
  • Ernährung & Verpflegung
    Der nächste große Posten bei den Ausgaben ist Essen. Auch hier müssen Studenten besonders aufpassen, sie haben im Schnitt nur 168 € monatlich zur Verfügung, um sich zu ernähren. Außer Haus essen und Restaurantbesuche sind hier zu vermeiden, auch der beliebte Coffee to go ist bei vielen Studenten nicht drin. Das Essen in der Mensa dagegen ist finanzierbar, viel einsparen kann jeder Student auch, indem er zuhause kocht. Vorgekochtes Essen für die Uni oder gemeinsames Kochen in der WG ist viel sparsamer, ebenfalls das gezielte und bewusste Einkaufen von Lebensmitteln im Angebot.
  • Weitere Ausgaben
    Die restlichen Ausgaben eines Studenten lassen sich in verschiedene Kategorien zusammenfassen. In der folgenden Aufzählung kommen die höchsten Posten zuerst und die kleinsten am Ende:

    • Fahrtkosten
    • Versicherungen
    • Kultur, Sport, Freizeit
    • Kleidung
    • Telefon, Internet, Rundfunkgebühr
    • Arbeitsmaterialien, Lehrmittel

In jedem dieser Bereiche lassen sich die Ausgaben mit etwas Geschick verringern.

Nebenjobs & Co.: Wie kann ich als Student zu Geld kommen?

Studieren ist in Deutschland zwar so beliebt wie nie, kostet die Studenten allerdings auch so viel wie niemals zuvor. 44 Prozent aller Studenten starten nach Abschluss ihres Studiums verschuldet in ihr Berufsleben. Hier kommen schnell mehrere Tausend Euro zusammen. Deswegen setzen Studenten schon während ihres Studiums alles daran, um an Geld zu kommen.

In jeder Universität gibt es Jobbörsen und spezielle Beratungen, wie Studenten neben dem Studium Geld verdienen können. Mit Studentenjobs, die Unternehmen verschiedenster Branchen anbieten, können Studierende auch ausgezeichnet in ein späteres Berufsfeld hineinschnuppern. Kellnern, Babysitten, Hundeausführen oder Kassieren an der Supermarktkasse – es gibt eine Vielzahl von Jobs, die zeitlich neben das Studium passen. Durch das Arbeiten in den Semesterferien sind befristete Vollzeitjobs möglich, im Ausland auf Reisen beispielsweise durch Work and Travel.

Extra Spartipps für’s Studium

Mehr Einnahmen auf der einen Seite und möglichst wenige Ausgaben auf der anderen Seite helfen, finanziell sicher durch die Studienzeit zu kommen:

Kostenloses Girokonto mit Kreditkarte
Bei der Auswahl des Girokontos sollten Studenten auf kostenfreie Angebote achten oder Bankinstitute wählen, die extra Tarife für Studierende anbieten. Manche Banken bieten zum Girokonto ebenfalls kostenfreie Kreditkarten an.

Second Hand
Nicht nur gebrauchte Kleidung zu kaufen spart Geld, auch sämtliche Einrichtungsgegenstände erfüllen im gebrauchten Zustand ihre Funktion und sind um einiges günstiger. Vieles wird sogar verschenkt. Inzwischen gibt es immer mehr Tauschbörsen und Second Hand Märkte on- und offline, bei denen sich das Stöbern lohnt.

Haushaltsbuch
Hier mal schnell was Günstiges gekauft, dort ein Schnäppchen – und am Ende des Monats Miese gemacht? Wer unbedacht Geld ausgibt, gerät rasch ins Minus. Mit einem Haushaltsbuch kommt Übersicht in die Finanzen. So können unbemerkte Geldfresser schneller ausfindig gemacht werden.

Geld einteilen und Versuchungen widerstehen
Gerade, wenn das Geld knapp ist, muss es bewusst eingeteilt werden. Lieber einer weiteren Versuchung widerstehen, als später weitere Schulden anzuhäufen – diese Haltung kann auch über die Studienzeit hinaus hilfreich sein.

 

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