WG-Ratgeber und Magazin

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Günstig und platzsparend kochen in der Wohngemeinschaft

Die meisten Wohngemeinschaften sind nicht gerade mit einer Luxusküche gesegnet. Oftmals sind die Küchen auf das Wesentliche beschränkt und auch die Arbeitsplatte bietet nicht gerade viel Raum zur Entfaltung. Die zweite große Begrenzung stellt dann oftmals auch noch das Budget dar. Das heißt aber noch lange nicht, dass deshalb auf leckeres und nahrhaftes Essen verzichtet werden muss. Mit diesen Tipps lässt sich leicht ein abwechslungsreicher Wochenplan für alle Bewohner erstellen.

Die Mikrowelle ist das Um und Auf bei wenig Platz

Die Mikrowelle ist aus einer Wohngemeinschaft eigentlich nicht wegzudenken. Sie bietet gegenüber anderen Geräten jede Menge Vorteile und kann für die unterschiedlichsten Tätigkeiten verwendet werden.

Die Geräte der ersten Generationen konnten nur Speisen wärmen, doch mittlerweile gibt es jede Menge unterschiedlicher Öfen, die darüber hinaus auch auftauen, grillen und backen können. Deshalb ist die Mikrowelle eine wunderbare Ergänzung in Küchen, die aufgrund von Platzmangel beispielsweise ohne Backrohr auskommen müssen. Weitere Informationen findet man auf dieser Website.

Ein wenig Kreativität bringt erstaunliche Vielfalt

Was tatsächlich alles mit der Mikrowelle möglich ist, zeigt eine kurze Recherche bei Google & Co. Denn zum Beispiel für die Zubereitung von knusprigem Speck ist nicht zwingend eine Kochplatte und eine Pfanne erforderlich. In der Mikrowelle lässt sich das realisieren, indem ein Teller mit einer Lage Küchenpapier bedeckt wird. Darauf werden in weiterer Folge die einzelnen Speckstreifen gelegt und mit einer weiteren Lage Küchenpapier zugedeckt. Je nach Leistung der Mikrowelle und Dicke der Streifen sind diese nach etwa zwei bis fünf Minuten schön kross.

Doch nicht nur der Speck, sondern komplette leckere Gerichte lassen sich in Windeseile mit der Mikrowelle kochen. Wer seinen Kollegen in der Wohngemeinschaft am Abend zum Beispiel Frittata, die italienische Variante des Omeletts, auftischen möchte, schafft das mit ein wenig Übung innerhalb weniger Minuten. Dazu wird einfach eine Kaffeetasse leicht mit Öl oder Butter eingefettet und daraufhin ein Ei hineingeschlagen. Im Anschluss daran können Gewürze und Zutaten nach Wahl hinzugefügt werden. Die Auswahl reicht dabei von Gewürzen, geschnittenem Gemüse wie Paprika oder Tomaten über geriebenen Käse bis zu Salami und Schinken. Nach etwa einer Minute in der Mikrowelle sind die Frittata essfertig.

Auch Maiskolben müssen nicht im Topf gekocht werden, sondern können viel schneller und einfacher in der Mikrowelle zubereitet werden. Dazu müssen die Maiskolben nicht einmal geschält werden. Sie können für etwa drei bis vier Minuten im ungeschälten Zustand in der Mikrowelle erhitzt und im Anschluss daran mit Butter und Salz versehen werden.

Einfache und gesunde Rezepte für Laien

Gesundes Essen ist nicht nur den Kochprofis vorbehalten. Mit ein wenig Kreativität ist es sehr einfach möglich, die wichtigsten Ballaststoffe und Vitamine in die Ernährung zu integrieren.

Auch dafür eignet sich die Mikrowelle. Nichts geht über frische Kräuter vom Wochenmarkt. Doch in der Regel bleibt davon immer etwas übrig, was dann in weiterer Folge in der Mülltonne landet. Im Durchschnitt wirft jeder Bürger hierzulande etwa 85 Kilogramm Nahrungsmittel jährlich weg. Um zumindest in diesem Fall der Lebensmittelverschwendung vorzubeugen, können die Kräuter in der Mikrowelle getrocknet werden. Wie auch bei der Zubereitung des Specks ist hier oben und unten wieder jeweils eine Küchenschicht erforderlich. Dazwischen können Kräuter wie Rosmarin oder Thymian bei Wahl einer hohen Stufe für etwa 60 bis 90 Sekunden getrocknet werden.

Statt den WG-üblichen Kartoffelchips können mit der Mikrowelle auch einfach und schnell gesündere Knabbereien zubereitet werden. Aus Obst und Gemüse lassen sich mit Hilfe des Geräts selbstgemachte Chips herstellen. Dazu werden etwa Äpfel, Süßkartoffel oder Karotten in dünne Scheibchen geschnitten und auf einen Teller mit Backpapier gelegt. Für die richtige Konsistenz und Würze sorgen ein Sprüher Öl sowie ein wenig Salz und Pfeffer. Die gesunden Chips werden nun für drei Minuten in der Mikrowelle erhitzt. Sind sie danach noch nicht fertig, wird jeweils um eine weitere Minute verlängert, bis sie knusprig genug sind.

Doch auch die „normalen“ Kartoffelchips können noch einmal gepimpt werden, wenn wieder einmal darauf vergessen wurde, die Verpackung zu schließen, damit sie schön frisch bleiben. Einfach die Chips auf ein Küchentuch legen und für ein paar Sekunden erwärmen. Daraufhin zieht die Feuchtigkeit ab und die pappig gewordenen Scheiben werden schnell wieder schön knusprig.

Altes Brot muss noch lange nicht in den Abfalleimer

Brot ist eines jener Lebensmittel, die am häufigsten im Abfall landen. Doch auch hier kann die Mikrowelle gute Dienste leisten. Dazu muss das alte Brot einfach in feuchte Küchentücher gewickelt und anschließend für etwa zehn Sekunden in der Mikrowelle erwärmt werden. Wenn es danach noch nicht wieder frisch und knusprig aussieht, kann der Vorgang einfach ein bis zwei weitere Male wiederholt werden.

Wenn es dem Monatsende zugeht, wird das Budget in der WG-Küchenkasse manchmal besonders knapp. Da kommt es auch schon mal auf jeden einzelnen Tropfen in der Zitrone an. Wenn die Zitrone vor dem Auspressen für etwa 20 Sekunden in der Mikrowelle erwärmt wird, gibt sie danach etwa 40 bis 50 Prozent mehr Saft ab.

Wem die knappe Kasse schon die Tränen in die Augen treibt, der muss nicht zusätzlich auch noch beim Zwiebel schneiden nasse Augen bekommen. Wenn vor dem Schneiden der Zwiebel nur die Enden abgeschnitten und sie daraufhin für etwa 30 Sekunden in der Mikrowelle erhitzt werden, bleiben die Augen zumindest hierbei trocken.

Lebensmittelexplosionen sind kein Drama

Bei all den positiven Seiten sollte eine Sache nicht unerwähnt bleiben. Bei allzu gewagten Experimenten kann es schon mal vorkommen, dass das Essen nicht für die gewünschte Geschmacksexplosion im Mund sorgt, sondern bereits in der Mikrowelle detoniert. Die Folge: Eine unschöne Verschmutzung.

Doch auch hier gibt es einen einfachen Trick, um die Mikrowelle schnell und einfach wieder sauber zu bekommen: Einfach eine Schale mit Wasser und einem Schuss Essig für etwa fünf Minuten erhitzen. Danach kann das Innere einfach saubergewischt werden.

Bei gröberen Verunreinigungen kann der Dreck durch feuchte Küchentücher beseitigt werden. Zu diesem Zweck werden diese einfach für drei bis fünf Minuten in der Mikrowelle erhitzt. Der Dampf löst den Dreck und kann daraufhin mit den Küchentüchern einfach saubergewischt werden.

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