WG-Ratgeber und Magazin

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Mit diesem Wissen bist du der Star in jeder WG

Wohngemeinschaften sind für die Beteiligten mit vielen Vorteilen verbunden. So kannst du dich – je nach Zusammensetzung deiner Mitbewohner – auf ein nettes Beisammensein mit unterschiedlichen Leuten oder verschiedenen Altersgruppen einstellen. Oft handelt es sich hierbei um Studenten, die während des Studiums Geld einsparen wollen.

Aber hast du eigentlich schon einmal davon gehört, dass es auch in WGs häufig eine Art „Rangordnung“ gibt?

Grundsätzlich kannst du deinen Beliebtheitsgrad in Bezug auf eine neue oder eine bereits bestehende WG steigern, wenn du dich mit Hinblick auf bestimmte Fragen des Alltags gut auskennst. Beliebt ist oft derjenige, der als hilfreiche Instanz innerhalb des WG-Lebens fungiert. Doch was bedeutet dies eigentlich genau? Womit solltest du dich auskennen, damit du innerhalb deiner kleinen Gemeinschaft noch beliebter wirst?

Allgemeine Fragen des Alltags und ihre Lösungen

Solltest du dein Elternhaus zum ersten Mal verlassen, kann sich der Einzug in eine WG in vielerlei Hinsicht lohnen. Zum einen bist du noch nicht völlig auf dich allein gestellt, zum anderen wird es – mit den passenden Buddys um dich herum sicherlich nie langweilig.

Aber wer sagt eigentlich, dass nicht genau DU derjenige sein kannst, der mit Rat und Tat zur Seite steht? Natürlich braucht es hierzu ein passendes Background-Wissen. Die folgenden Punkte können dir dabei helfen, als WG-Beliebtheitsalmanach auf beeindruckende Weise durchzustarten.

  • Thema „Hausarbeit“: Im elterlichen Haushalt drücken sich viele Jugendliche um dieses Thema. Natürlich hast du sicherlich schon einmal gesaugt oder das Geschirr abgespült. Beziehst du jedoch auf eigene Faust ein WG-Zimmer, ist das Thema Hausarbeit mit einer neuen Art der Herausforderung verbunden. So kann es unter Umständen zu deinen Aufgaben gehören, Haushaltsgeräte instand zusetzen, die Spülmaschine aus- und einzuräumen und den Boden zu wischen.

Allerdings sorgst du nicht nur in deinem eigenen Raum für Sauberkeit, sondern auch in den Zimmern, die von dir und deinen WG-Partnern gemeinsam genutzt werden. Das betrifft in der Regel den Flur, das Bad und die Küche, manchmal noch einen Gemeinschaftsraum. Jene Räumlichkeiten sollten von allen WG-Bewohnern – am besten auf der Basis eines Putzplans – gemeinsam sauber gehalten werden.

Kurz: es lohnt sich, sich im Vorfeld mit Tricks und Kniffen zu befassen, um dann deine Mitbewohner begeistern zu können.

Trotz deiner „herausragenden“ Kenntnisse solltest du übrigens auf einen Wochenreinigungsplan für die WG bestehen. Immerhin ist der Grad zwischen Hilfe suchen und Ausnutzen manchmal schmal.

  • Thema „Internet“: Gerade in der heutigen Zeit gehört das Internet zum Standard. Du nutzt sicherlich auch ein Smartphone und hast möglicherweise einen Laptop oder eine Spielekonsole, mit der du regelmäßig online gehen möchtest. Dafür benötigst du jedoch nicht nur die passende Hardware, sondern auch eine stabile Internetverbindung.

Diese sollte im Zusammenhang mit der Nutzung in einer WG selbstverständlich ausreichend belastbar sein. Schließlich greifen hier zu „Stoßzeiten“, wie zum Beispiel am Wochenende, viele Geräte aus unterschiedlichen WG-Zimmern zu. Sollte die Leitung zu schwach sein, kommt es schnell zu Problemen, beispielsweise beim Streaming.

Deswegen solltest du dich mit mehreren Anbietern auseinandersetzen und bereits im Vorfeld Ideen mitbringen, damit der gemeinsame Internetanschluss nicht zur Höllenfahrt wird. Vergleiche zwischen den einzelnen Anbietern können dir dabei helfen, eine verlässliche Grundlage für alle Beteiligten zu schaffen.

  • Thema „Finanzen“: Du möchtest dich einbringen und gleichzeitig für eine faire Aufteilung der Kosten sorgen? Dann erstelle einen Plan! Hierbei ist es wichtig, dass sich beispielsweise stets alle Mitbewohner am Kauf verschiedener Produkte beteiligen. Toilettenpapier, Spülmittel oder auch Reinigungsmittel sind klassische Beispiele, die in jedem Haushalt gebraucht werden – so natürlich auch in deiner WG.

Einkaufspläne oder ein schwarzes Brett mit wichtigen Besorgungen für den gemeinsamen Haushalt bewirken wahre Wunder und sind leicht umzusetzen.

Punkte in deiner WG, indem du diese Maßnahmen umsetzt und dafür sorgst, dass alle zufrieden sind!

Grundregel: der Star ist, wer sich mit technischen Geräten auskennt

Die Möglichkeiten, die dir zur Verfügung stehen, deine „eigenen vier Wände“ auszustatten, sind extrem vielseitig. Umso besser! Immerhin wird schon über das Grundgesetz festgelegt, dass die Wohnung „unverletzlich“ ist.

Das bedeutet unter anderem auch, dass du – unter der Beachtung bestimmter Regeln -weitestgehend flexibel bist, was ihre Nutzung angeht. Oder anders: du hast die Chance, deine Lebensqualität mit der entsprechenden Einrichtung nachhaltig zu erhöhen.

Verschiedene Gerätschaften bergen stets einen potenziell hohen Frustrationsgrad. Dazu gehören unter anderem technische Geräte. Dieses Phänomen sollte dir möglicherweise bereits aus dem Haushalt deiner Eltern bekannt vorkommen. Gegenstände, wie zum Beispiel die Spül- oder die Waschmaschine, aber auch der Drucker oder „nur“ der Staubsauger werden von vielen Menschen als Selbstverständlichkeit erachtet.

Erst dann, wenn sie ausfallen, zeigt sich, wie nützlich sie eigentlich waren. Falls du hier deinen Platz ganz oben auf der Beliebtheitsskala verteidigen möchtest, ist es wichtig, immer die passenden Ersatzteile (oder zumindest eine rettende Idee) in der Hinterhand zu wissen.

Manchmal reicht es aber auch schon, wenn du genau weißt, welcher Bereich des jeweiligen Geräts defekt ist und welcher Dienstleister helfen könnte. Vielleicht stellt auch ein Anruf beim Vermieter das Mittel der Wahl dar? Wer hier über die notwendige Ruhe verfügt und noch dazu sein Umfeld dazu bringen kann, weitestgehend gechillt zu bleiben, erweist sich schnell als Ruhepol der WG.

Grenzen akzeptieren – beliebt durch gezieltes Ausloten

In einer WG – egal, ob langfristig oder lediglich zur Zwischenmiete – zu wohnen, kann bedeuten, sich mit vielen Herausforderungen konfrontiert zu sehen. Dieses Phänomen ist vor allem damit zu begründen, dass in einer WG in der Regel völlig unterschiedliche Persönlichkeiten zusammenkommen.

Klar: Manchmal kannst du dir vergleichsweise frei aussuchen, mit wem du in eine WG ziehen möchtest. Doch möglicherweise bleibst du von mehreren Bewohnern als einziger in deiner WG zurück und dein Vermieter entscheidet sich eben für jene Interessenten, die sich als Erste auf das frei gewordene Zimmer bewerben.

Wichtig ist es hier, von Vornherein dafür zu sorgen, dass neue Mitbewohner der WG lernen, Grenzen einzuhalten. Dasselbe gilt natürlich auch für dich.

Als „Chef“ ist es hier deine Aufgabe, klare Regeln aufzustellen, Maßnahmen einzuführen und (auf sympathische Weise!) dafür zu sorgen, dass die besagten Maßnahmen auch umgesetzt werden.

„Netter Nebeneffekt“: wenn die Vorgaben von dir eingeführt werden und noch dazu logisch aufgebaut sind, unterstreichst du dein Interesse an einem friedlichen Zusammenleben. So wirst du auch schnell zum ersten Ansprechpartner, wenn es darum geht, neue Regeln einzuführen oder bestehende abzuändern.

Dein Bonus: Hilfsbereitschaft

Als WG-Beliebtheitsalmanach möchtest du sicherlich nicht zum Diktator mutieren. Daher gilt es unter anderem auch, die unterschiedlichen Charaktere innerhalb deiner WG zu akzeptieren. In manchen Wohngemeinschaften leben Menschen, die es lieben, für sich allein zu sein und wirklich nur dann den Kontakt suchen, wenn es mehr oder minder nötig ist.

Doch unabhängig, mit welchem Typ Mensch du zusammenlebst: WGs erfreuen sich nach wie vor einer besonderen Beliebtheit und das Thema Hilfsbereitschaft wird in der Regel innerhalb einer WG ganz großgeschrieben. Dies gilt nicht nur dann, wenn ein neuer Mitbewohner einzieht, der sich möglicherweise noch nicht mit dem klassischen WG-Alltag auskennt.

Hier solltest du nicht die Augen verschließen. Gerade jetzt kann es deine Beliebtheit steigern, wenn du einige Tipps in petto hast.

Egal, ob es hierbei um typische Haushaltstipps, die allgemeinen Regeln des Zusammenlebens oder Zwischenmenschliches geht: ein gesundes Maß an Hilfsbereitschaft steigert letztendlich auch die Eigenverantwortung deiner WG-Partner.

Fazit – die richtige Mischung aus Sympathie, Know-How und Feingefühl ist ausschlaggebend!

Das Zeug zum WG-Star hat derjenige, der sich an seine eigenen Regeln hält und gleichzeitig weiß, wie er Probleme des Alltags sicher lösen kann.

Genau hierin liegt auch das Geheimnis einer funktionierenden WG: der Austausch und die Gewissheit, sich auf die Menschen, mit denen die Räumlichkeiten geteilt werden, auch verlassen zu können.

Grundsätzliche Themen, wie zum Beispiel Internet, Hausarbeit, technische Geräte und die allgemeine Organisation des Haushaltes sollten keinesfalls nachlässig behandelt werden. Wer diese Bereiche zu sehr aus den Augen verliert, riskiert eine anstrengende Wohngemeinschaft, aus der du wahrscheinlich sehr schnell wieder flüchten möchtest. Wenn du aber stattdessen aktiv wirst und dich selbst einbringst, wirst du von deinen Mitbewohnern meist noch mehr geschätzt. Die Wahrscheinlichkeit, dass deine Ideen dann auch in Zukunft noch besser gehört werden, ist dann – meist nach einer gewissen Zeit – umso höher.

 

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