WG-Ratgeber und Magazin

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Optimale Voraussetzungen für eine WG schaffen

Ein Leben in der Wohngemeinschaft hat seine ganz eigenen Regeln. Unterschiedliche Charaktere teilen sich Küche und Bad, manchmal auch ein gemeinsames Wohnzimmer. Unter Studenten ist das Wohnmodell „gemeinsam wohnen, Kosten teilen“ sehr beliebt. Aber auch immer mehr Senioren entdecken die WG für sich. Wichtig ist in beiden Fällen, dass sowohl die gemeinschaftlich genutzten Räume als auch das eigene Zimmer zweckmäßig ausgestattet sind.

Genügend Platz für klärende Gespräche

Ob für Studenten oder Senioren, die Anforderungen an gemeinsam genutzte Räume und Möbel müssen einige Voraussetzungen erfüllen. So sollte am Esstisch genügend Platz sein, nicht nur für Mahlzeiten, sondern auch für Zusammenkünfte, bei denen die Regeln für das Zusammenleben und die daraus mitunter entstehenden Konflikte bei einem klärenden Gespräch in Wohlfühlambiente gelöst werden können.

Clever einrichten statt über Unordnung klagen

Für Studenten stehen bei der Entscheidung für eine Wohngemeinschaft die Kosten im Vordergrund. Bei Senioren ist der Wunsch nach Gesellschaft und Unterstützung ausschlaggebend. In jedem Fall aber müssen die Bewohner zueinander passen. Ordnungsfanatiker und Chaoten werden sich in der gleichen Wohnung schwertun, es sei denn, man passt die Einrichtung den Charakteren an. So kann mit viel Stauraum das Problem herumliegender Sachen eingeschränkt werden. Wenn es eine ausreichend große Garderobe schon im Eingangsbereich gibt, braucht man Jacken und Mäntel nicht achtlos auf Stühle und Sessel verteilen. Die Küche muss ebenfalls klug ausgestattet werden. Tassen und Gläser lassen sich beispielsweise schneller in offene Regale stellen als in geschlossene Schränke. Im Kühlschrank bekommt jeder Bewohner ein mit seinem Namen gekennzeichnetes Fach. Auch im Badezimmer sollte jeder einen eigenen Platz für sein Waschzeug bekommen. Dafür reicht schon ein Schrank unter dem Waschbecken oder ein Spiegelschrank an der Wand.

Senioren brauchen Platz

Für Senioren sind ganz andere Kriterien entscheidend. Sie brauchen zum Beispiel sehr viel Platz zwischen den Möbeln, um sich auch mit einem Gehwagen in der Wohnung bewegen zu können. Barrierefreiheit heißt das Zauberwort. Stolperkanten durch Teppiche sollte man vermeiden. Die Einrichtung muss den besonderen Bedürfnissen von Senioren angepasst sein. So gibt es spezielle Sitzmöbel, die das Aufstehen erleichtern. Küche und Bad müssen so eingerichtet sein, dass alle benötigten Gegenstände einfach zu erreichen sind. Eine ebenerdige Dusche oder eine Badewanne mit Einstiegshilfe erleichtert die Körperpflege. Hohe Schränke und Regale sind weniger geeignet. Anders sieht das bei den Polstermöbeln aus, je höher die Sitzfläche, umso einfacher ist das Aufstehen. Ein ausklappbares Fußbrett und elektrisch verstellbare Rückenlehnen erhöhen den Komfort. Der Kleiderschrank sollte mit einem Kleiderlift ausgestattet sein. Diese Lifte lassen sich teilweise sogar mit einer Fernbedienung steuern. Das gilt auch für ausziehbare Schubladen.

Klare Regeln sind erforderlich

Damit das Zusammenleben funktioniert braucht es klare Regeln, die sich nicht nur auf einen detaillierten Putzplan beschränken. So muss von vornherein abgesprochen werden, was sowohl in den Gemeinschaftsräumen als auch im eigenen Zimmer erlaubt ist. Dazu sollte man sich schon vor dem Einzug darüber verständigen, worauf die einzelnen Bewohner Wert legen. Wie sieht es beispielsweise mit Haustieren aus? Soll Rauchen im eigenen Zimmer erlaubt sein oder nicht? Wie ist es mit Besuch oder Partys? Möglichst viel Konfliktpotential sollte von vornherein ausgeschaltet werden, damit alle WG-Bewohner sich auf Dauer richtig wohlfühlen können.

 

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