WG-Ratgeber und Magazin

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Tipps und Ideen für die Gemeinschaftsräume in einer WG

Wenn du in eine bestehende WG ziehst, sind die Gemeinschaftsräume häufig bereits von deinen Mitbewohnern oder Vormietern eingerichtet worden. Du musst dich also nur noch mit der Frage auseinandersetzen, wie du dein eigenes WG-Zimmer gestalten möchtest. Gründest du aber eine WG neu oder ihr zieht gemeinsam in eine andere Wohnung, sind auch Wohnzimmer, Küche, Bad oder andere Gemeinschaftsräume erst einmal blanko. Folgend findest du deshalb die besten Tipps und Ideen, um mit wenig Geld und ohne Streit möglichst viel aus diesen Wohnbereichen herauszuholen.

Gemeinschaftsräume – was ist das und wofür eigentlich?

Wenn du noch ein WG-Neuling bist und beispielsweise mit Freunden deine erste eigene Wohnung beziehen möchtest, hast du dich mit dem Thema der Gemeinschaftsräume vielleicht noch nie auseinandergesetzt. Hierbei handelt es sich um jene Räume, die von allen Mitbewohnern genutzt werden dürfen:

  • die Küche
  • der Flur
  • das Badezimmer
  • das WC
  • der Balkon

In einigen Wohngemeinschaften gibt es aber oft zusätzlich einen leeren Raum, der nicht vermietet ist. Das kann verschiedene Gründe haben: Entweder ist die Vermietung finanziell nicht notwendig und die jetzigen Mitbewohner wünschen nicht noch eine weitere Person in der Wohnung. Oder das Zimmer ist ungeeignet für die Vermietung, weil es beispielsweise ein Durchgangszimmer beziehungsweise einfach viel zu klein ist.

So ein Gemeinschaftsraum ist eine tolle Gelegenheit, mehr „Miteinander“ in das WG-Leben zu bringen. Wenn beispielsweise Küche und Bad nur funktional gestaltet sind, wird sich nämlich jeder bevorzugt in seinem eigenen WG-Zimmer aufhalten. Gibt es hingegen ein gemeinschaftliches Wohnzimmer oder es steht zumindest ein Sofa in der Küche, wird es mehr Gespräche geben, mehr Aufeinandertreffen der Mitbewohner, mehr gemeinsame Abende vor dem Fernseher und so weiter.

Streitpotenzial bei gemeinschaftlicher Nutzung

Eigentlich ist so ein Gemeinschaftsraum also eine tolle Sache und wenn deine WG einen solchen oder eben eine „Wohnküche“ besitzt, kannst du dich glücklich schätzen. Allerdings sollte dir bewusst sein, dass dies auch Streitpotenzial birgt. Denn überall, wo Menschen sich etwas teilen müssen, kommt es nicht selten zu Streitigkeiten. Das beginnt beim Einrichten und zieht sich über das Putzen bis hin zu Fragen der Abendplanung.

Will der eine Mitbewohner etwa einen ruhigen Abend auf dem Sofa verbringen, der andere hat aber fünf Freunde eingeladen, ohne Bescheid zu sagen, so kann es durchaus Konflikte geben. Für Gemeinschaftsräume gelten deshalb dieselben Grundregeln für eine harmonische WG wie in allen anderen Bereichen auch:

  • gegenseitige Rücksichtnahme
  • gute Kommunikation
  • Tagesablauf der anderen respektieren
  • Arbeit teilen

Doch bevor es überhaupt um Fragen geht, wie „Wer putzt die Gemeinschaftsräume?“ oder „Wann dürfen Gäste eingeladen werden?“, wird es erst einmal Zeit für die Gestaltung.

Gemeinsam einrichten ohne Streit – so klappt’s!

Schon beim Einrichten können nämlich die Meinungen auseinandergehen. Manchmal hast du einen anderen Geschmack als deine Mitbewohner. Ein anderes Mal möchten sie vielleicht mehr Geld ausgeben als du eigentlich bereit bist. Es gibt viele mögliche Gründe, weshalb es nicht ganz einfach ist, Gemeinschaftsräume zusammen einzurichten. Aber es ist notwendig und daher sollen dir folgende Tipps dabei helfen, dass das auch harmonisch klappt:

Ideen sammeln

Im ersten Schritt können du und deine Mitbewohner eurer Fantasie freien Lauf lassen. Sammelt also einfach viele verschiedene Ideen, wie der betreffende Gemeinschaftsraum gestaltet werden könnte. Während es bei „Klassikern“ wie der Küche, dem Bad oder dem Flur dabei nicht allzu großen Spielraum gibt, ist das bei einem komplett freien Zimmer schon anders. Dann geht es nämlich nicht nur um optische Fragen, sondern auch um die Funktion des jeweiligen Raums.

  • Soll es ein typisches Wohn‑Zimmer werden?
  • Ein „Zocker-Raum“?
  • Ein Gästezimmer mit Schlafsofa?
  • Ein Partyraum mit Bar und Billardtisch?

Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Und auch bei optischen Fragen ist erst einmal Brainstorming angesagt:

  • Sollen die Wände weiß bleiben oder gestrichen werden – und wenn ja, in welcher Farbe?
  • Braucht die WG mehr Stauraum im Sinne von Schränken und Regalen?
  • Fehlt es dem Zimmer hingegen noch an einer persönlichen Note wie Bildern an den Wänden?
  • Steht ihr vielleicht auf Blumentapeten, orientalische Teppiche, LED-Lichter an der Decke oder andere Besonderheiten?

Wichtig ist, dass jeder Mitbewohner das Gefühl hat, ein Mitspracherecht zu besitzen und eigene Ideen einbringen zu dürfen. „Dumme“ Ideen gibt es nicht! Es gilt, sich gegenseitig ernst zu nehmen und miteinander zu lachen, wenn eben doch mal die Fantasie mit einem durchgeht. Denn einen Gemeinschaftsraum einzurichten, soll ja schließlich auch Spaß machen.

Kompromisse eingehen

Anschließend ist es an der Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen. Aus all den gesammelten Ideen gilt es also nun, ein tatsächliches Einrichtungskonzept zu erstellen. Dabei wird gemeinsam entschieden, wie der Raum genutzt und gestaltet wird. Dieser zweite Schritt bedeutet somit auch, dass jeder gewisse Kompromisse eingehen muss.

Du hast von der roten Wand geträumt, aber wurdest von deinen Mitbewohnern überstimmt? Dann musst du das akzeptieren! Das Schlimmste, was du in dieser Phase machen kannst, ist dich als Chef/in aufzuspielen. Stattdessen sollte in jeder Wohngemeinschaft demokratisch entschieden werden – auch bei der Zimmereinrichtung. Du kannst natürlich trotzdem noch einmal gute Argumente für deine Ideen anbringen, doch wenn sich die anderen nicht überzeugen lassen, musst du das tolerieren. Selbiges gilt natürlich für deine Mitbewohner.

Etwas schwieriger kann es sein, wenn die WG nur aus zwei Personen besteht. Dann gibt es nämlich keine eindeutige Mehrheit, sondern die Beiden müssen sich auf andere Art und Weise einigen und einen Kompromiss finden. Häufig funktioniert das, indem jeder einige seiner Ideen umsetzen darf – dafür aber bei manchen Wünschen auch Abstriche macht. Wer damit in der Vergangenheit Schwierigkeiten hatte, kann nun also eine wichtige Lektion fürs Leben lernen.

Budget festlegen

Beim Geld hört die Freundschaft auf, lautet ein bekanntes Sprichwort. In jeder Wohngemeinschaft ist es daher wichtig, sich frühzeitig über finanzielle Fragen zu unterhalten. Wer in einer WG lebt, hat in der Regel nicht allzu viel Geld zur Verfügung, sondern ist meist Student, Schüler oder Berufseinsteiger. Ein hohes Budget für die Einrichtung von Gemeinschaftsräumen ist daher oft nicht drin.

Im nächsten Schritt ist es deshalb wichtig, dass du dich mit deinen Mitbewohnern auf ein maximales Budget einigst. Manche WGs möchten einfach so wenig wie möglich in die Einrichtung ihrer Gemeinschaftsräume investieren – legen dafür aber auch keinen großen Wert auf die Optik der Möbel, dass sie neu sind oder besonders modern.

In anderen Wohngemeinschaften sind die Bewohner hingegen durchaus bereit, etwas mehr Geld zu investieren, um damit den Gemeinschaftsraum ihrer Träume in die Realität umzusetzen. Jeder sollte daher offen sagen können, wie viel Geld er bereit ist zu investieren und wofür. Das Budget wird schließlich an der Untergrenze angesetzt – richtet sich also nach jenem Bewohner, der am wenigsten Geld zur Verfügung hat. Nur dann ist eine faire Aufteilung möglich, bei welcher jeder gleich viel für den Gemeinschaftsraum bezahlt.

Aufgaben verteilen

Alternativ können auch verschiedene Aufgaben verteilt werden: Einer besorgt beispielsweise das Sofa, der andere einen Fernseher – oder so ähnlich. Woher der Einrichtungsgegenstand schlussendlich kommt und wie viel er gekostet hat, spielt dabei keine Rolle. So kann jeder selbst entscheiden, ob er lieber in Kleinanzeigen stöbert oder direkt in das Möbel- beziehungsweise Elektronikgeschäft geht.

Egal, für welches Modell ihr euch am Ende entscheidet: Die Aufgaben zu verteilen, ist in jedem Fall ein gutes Stichwort. Ihr könnt alles gemeinsam machen, beispielsweise zu IKEA fahren oder online nach Möbeln suchen. Der Gemeinschaftsraum wird aber schneller eingerichtet und damit nutzbar sein, wenn klassische Arbeitsteilung vorgenommen wird. Einer recherchiert vielleicht online, die andere geht gerne shoppen und der Dritte ist eher handwerklich begabt. Er übernimmt also den Aufbau der gekauften Möbel.

Am besten setzt du dafür eine To-Do-Liste auf. Sind die Aufgaben vollständig aufgelistet, werden sie so verteilt, dass jeder sie als fair empfindet. Anschließend kann die Liste Stichpunkt für Stichpunkt abgehakt werden.

Die Einrichtung für Gemeinschaftsräume kaufen

Sobald du diese Schritte gemeistert hast, kann es an den konkreten Kauf der Einrichtung gehen.

Die Frage, welche beim Kauf von Möbel, Dekoration & Co am interessantesten ist, lautet: Wo bekommst du diese für möglichst wenig Geld? Schließlich sind die Finanzen bei WGs meist knapp und wenn du an einer Stelle sparst, könnt ihr euch dafür an der anderen Stelle etwas mehr „Luxus“ leisten. Sei es also für die Gemeinschaftsräume oder auch dein eigenes WG-Zimmer. Mit folgenden Tipps kannst du die Einrichtung deiner Träume zum kleinen Preis umsetzen:

Kleinanzeigen durchstöbern

Wenn es besonders günstig sein soll, sind Kleinanzeigen die perfekte Anlaufstelle. Denn hier werden teilweise sogar gut erhaltene Möbel, ganze Küchen, funktionstüchtige Waschmaschinen und anderes Brauchbares für die Gemeinschaftsräume verschenkt. Der einzige Haken an der Sache ist dann meistens jener, dass die Gegenstände selbst abgeholt werden müssen. Vor allem bei großen und schweren Dingen wie einem Sofa oder einer Waschmaschine ist das durchaus eine Herausforderung.

Aber gerade als WG genießt ihr einen großen Vorteil: Du bist nicht alleine und dementsprechend könnt ihr zusammen anpacken. Wenn keiner von euch ein eigenes Auto besitzt, welches groß genug ist oder worauf ein Dachträger montiert werden könnte, kann häufig auch der Bekanntenkreis aushelfen. Oft haben zum Beispiel Handwerker Zugriff auf große Sprinter, welche sie am Wochenende nicht für die Arbeit benötigen. Alternativ könnt ihr natürlich auch einen Mietwagen buchen. Für wenige Stunden und kurze Strecken kostet dieser weit unter 100 Euro und somit kommt ihr immer noch deutlich billiger davon als beim Neukauf eines Sofas, einer Waschmaschine oder anderer Einrichtungsgegenstände.

Und auch, wenn die Elektronik, Möbel & Co über Kleinanzeigen nicht geschenkt sind, so gibt es diese dort trotzdem oft sehr günstig zu kaufen. Es handelt sich dann zwar um gebrauchte und keine Neuware – für eine WG ist das aber vollkommen ausreichend. Schließlich ist sie meist ohnehin nur eine Unterkunft auf Zeit und muss daher noch nicht deine absolute Traumwohnung mit luxuriöser Ausstattung darstellen.

Alte Möbel bringen zugleich den Vorteil mit sich, dass eventuelle Schäden weniger schlimm sind. Denn erfahrungsgemäß wird in Wohngemeinschaften von den Mitbewohnern oder Gästen oft nicht so pfleglich mit der Einrichtung umgegangen, wie du es dir vielleicht wünschen würdest.

Haushaltsauflösungen nutzen

Gebrauchte Möbel umsonst oder zum kleinen Preis gibt es auch bei Haushaltsauflösungen. Diese werden meist in Kleinanzeigen online sowie offline ausgeschrieben. Zudem hilft es, wenn du Augen und Ohren offenhältst. Manchmal werden die gut erhaltenen Möbel oder funktionierenden Elektrogeräte auch einfach als Sperrmüll auf die Straße gestellt oder selbstgebastelte Schilder weisen auf eine Haushaltsauflösung beziehungsweise einen Flohmarkt in der Nähe hin. „Wer suchet, der findet“, lautet schließlich ein bekanntes Sprichwort.

Verwandte/Bekannte fragen

Auch Verwandte, Freunde, Bekannte, Kommilitonen, Arbeitskollegen und andere Personen können dir oft weiterhelfen. Sinnvoll ist es, dass du einfach direkt fragst: Hat jemand eine Waschmaschine zu verkaufen? Oder verschenkt jemand ein altes Sofa? Oder kennt jemand jemanden, der jemanden kennt? Vielleicht haben ja sogar deine eigenen Eltern noch alte Möbelstücke im Keller stehen?

Du wirst dich wundern, wie viele Menschen alte Dinge gerne umsonst oder günstig abgeben. Denn oftmals ist ihnen lieber, sie werden noch genutzt, als dass sie auf dem Müll landen. Zugleich haben sie dann das Gefühl, eine gute Tat begangen zu haben.

Second-Hand-Kaufhäuser

Zuletzt findest du auch in speziellen Second-Hand-Shops für Möbel oft echte Schnäppchen. Umsonst gibt es die guten Stücke hier zwar nicht, aber immer noch deutlich billiger als in den meisten Möbelhäusern. Informiere dich also darüber, ob es entsprechende Second-Hand-Kaufhäuser in deiner Nähe gibt.

Rabattaktionen online oder offline

Seid ihr nicht fündig geworden oder es soll es doch lieber eine neue Einrichtung sein, könnt ihr dennoch sparen. Denn viele Kaufhäuser und Online-Shops haben regelmäßig Rabattaktionen mit beachtlichen Preisnachlässen. Diese gelten manchmal auf das gesamte Sortiment, in anderen Fällen nur auf einzelne Bereiche wie Küchen, Dekoration oder Sofas.

Sinnvoll ist es daher, sämtliche erhältlichen Kataloge von den Möbelhäusern aus der Umgebung zu sammeln und nach entsprechenden Aktionen zu durchsuchen. Eventuell bedeutet das, eben nicht nur in ein oder zwei Geschäfte zu gehen, sondern stattdessen in fünf. Der Geldbeutel wird es dir danken!

Zudem lohnt es sich, regelmäßig im Internet zu recherchieren. Vor allem an Aktionstagen wie dem „Black Friday“ überbieten sich oft die Online-Händler gegenseitig mit noch höheren Rabatten und noch günstigeren Sonderangeboten.

Günstige Möbelhäuser aufsuchen

Zuletzt gibt es natürlich auch Unterschiede zwischen den Möbelhäusern. Einige bieten eher hochpreisige Luxusmöbel an, andere sind hingegen auf günstige Einrichtungsgegenstände spezialisiert oder haben spezielle Abteilungen für junge Menschen mit wenig Geld, die nach modernen sowie funktionalen Möbeln suchen. Investiert eure Zeit also lieber in die günstigen Geschäfte, anstatt frustriert von einem teuren Möbelhaus zum nächsten zu wandern.

Einrichtungsideen für WG-Gemeinschaftsräume

Bleibt nur noch die Frage offen, wie die Gemeinschaftsräume funktional und schön zugleich eingerichtet werden können. Folgende Ideen können dir und deinen Mitbewohnern dabei als Inspiration dienen:

  • Im Wohnzimmer solltet ihr einen Schwerpunkt setzen. Sinnvoll ist es, dabei eine Gemeinsamkeit zu finden und euch an dieser zu orientieren: Ihr seht gerne am Abend zusammen Filme an? Dann wäre ein gemütliches Sofa mit großem TV oder sogar eine Art Heimkino mit Beamer und Leinwand eine tolle Idee. Ihr lasst es gerne an den Wochenenden krachen? Dann dürfen eine Bar und die Musikanlage keinesfalls fehlen! Wer hingegen gerne kocht und gemeinsam isst, kann eine schöne Essecke einrichten.
  • Gibt es keine solche Gemeinsamkeit, kann der Raum auch fair aufgeteilt werden. Jeder darf sich also einbringen oder eine eigene Ecke gestalten. Dennoch sollte das Wohnzimmer am Ende natürlich im Großen und Ganzen ein einheitliches Bild abgeben. Hierbei ist also Fingerspitzengefühl und Kreativität gefragt, um alle Vorlieben sowie Wünsche unter einen Hut zu bringen.
  • Die Wandgestaltung beeinflusst stark, wie ein Raum wirkt. Die Wände einfach weiß zu lassen, ist also zwar möglich, aber langweilig. Gerade in einer WG zwischen alten Möbeln und verrückten Ideen darf es gerne bunt zugehen. Ihr könnt alle Wände streichen, eine Bordüre anbringen, Graffiti sprayen, Bilder aufhängen – oder wonach auch immer euch der Sinn steht. Schön ist es, wenn ihr eine Collage mit Bildern aufhängt. So lassen sich zahlreiche Erinnerungen in einem einzigen Rahmen unterbringen und es gibt zahlreiche kreative Gestaltungsmöglichkeiten. Damit bekommt der Raum eine persönliche Note und das „Wir“ wird hervorgehoben –darum geht es doch schlussendlich in der Wohngemeinschaft!
  • Stauraum ist ein wichtiges Stichwort – vor allem im Bad und in der Küche. Denn in einer Wohngemeinschaft müssen nicht nur die Sachen von einer Person Platz finden, sondern gleich von zwei, drei oder sogar mehr. Egal, um welchen Gemeinschaftsraum es sich also handelt, ihr solltet unbedingt für ausreichend Stauraum sorgen. Regale, Rollcontainer, Hängeschranke und viele andere funktionale Möbelstücke helfen euch dabei, nicht nur optisch das Meiste herauszuholen, sondern eben auch für ein Maximum an Platz zu sorgen.
  • Da das Putzen in vielen WGs gerne hin und wieder vernachlässigt wird oder schnell für Streitigkeiten sorgt, ist auch hier das Stichwort Funktionalität wichtig. Bestenfalls kauft ihr also Möbel und Dekorationselemente, die einfach zu reinigen sind. Geschlossene Regale sind besser als offene, denn so müssen sie nicht ständig ein- sowie ausgeräumt werden. Ein schnelles Wischen über die Oberfläche reicht stattdessen meist aus.

Zuletzt noch folgender Tipp: Wenn die günstigen (Second-Hand-) Möbel nicht ganz deinen Vorstellungen entsprechen, kannst du diese auch durch das sogenannte „Upcycling“ auf Vordermann bringen. Mit etwas Farbe, Lack, Schleifpapier oder anderen Werkzeugen könnt ihr der Dekoration oder Einrichtung den gewünschten Look verleihen und echte Einzelstücke kreieren. Auch Lampen lassen sich beispielsweise mit Treibholz, alten Flaschen und großen Glühbirnen ganz einfach selbst bauen. So werden eure Gemeinschaftsräume garantiert zum Hingucker – trotz kleinem Budget. Viel Spaß!

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