WG-Ratgeber und Magazin

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Warum WG-Organisation gut für deine Wohngemeinschaft ist

Der Alltag in der WG und damit die WG-Organisation kann durchaus schon einmal ein bisschen stressig werden. Uni, Deadlines, Haushalt, Einkauf, alles muss erledigt und unter den Mitbewohnern abgesprochen und koordiniert werden. Und dabei hat jeder seinen eigenen Zeitplan den es einzuhalten gilt. Damit es bei all dem Chaos nicht zu Frust, Streit oder dem dritten Tag ohne Toilettenpapier kommt, kann es hilfreich sein ein bisschen Organisation in den WG-Alltag einziehen zu lassen. Die WG-Organisation kann dabei sehr individuell, ganz nach den jeweiligen Bedürfnissen gestaltet werden.

 

Das bisschen Haushalt macht sich von allein…oder auch nicht.

 

Ein klassischer Krisenherd in WGs ist die Sauberkeit. In der WG treffen nicht nur unterschiedliche Menschen, sondern mit ihnen auch völlig unterschiedliche Vorstellungen von Sauberkeit aufeinander. Um Ärger darüber zu vermeiden wann mit Bad-Putzen an der Reihe ist und wer für den Abwasch in der Spüle verantwortlich ist, kann ein Putzplan erstellt werden. Auch wenn Putzpläne einen spießigen Ruf haben mögen, können sie im WG-Alltag viel Ärger ersparen. Denn wenn von Anfang an klar definiert ist wer in welchem Zeitraum für welche Aufgaben zuständig ist, kann man sich Nerv tötende Diskussionen sparen. Ein weiterer Vorteil des Putzplans ist, dass ihr genau wisst welches eure Aufgaben für die Woche sind und diese von vorneherein in euren Zeitplan einplanen könnt. Wie genau ihr einen WG-Putzplan erstellt erfahrt ihr in unserem Artikel “Ein WG-Putzplan schafft Ordnung in der Wohngemeinschaft“.

 

Ein weiterer Tipp für die WG-Organisation ist den Einkauf zu regeln. Dafür könnt ihr eventuell eine Haushaltskasse einführen, in die jeder einen festgelegten monatlichen Beitrag einzahlt. Die Haushaltskasse kann dann genutzt werden, wenn Anschaffungen anstehen, die für die gesamte WG wichtig sind. Das können beispielsweise Putzmittel, aber auch bestimmte Lebensmittel sein, die von allen regelmäßig benutzt werden. Auch hier erleichtert euch die WG-Organisation einfach ein bisschen den Alltag und ihr braucht nicht andauernd Belege aufheben und euch Geld hin und her zu überweisen. Mittlerweile gibt es auch sehr interessante Smartphone-Apps, die euch bei der WG-Organisation helfen und genau diese Aufgaben digital verteilen und so einen guten Überblick verschaffen, wer was in der Wohngemeinschaft zu erledigen hat.

 

WG-Organisation ist mehr als nur Einkaufen, Putzen und Wäsche waschen

 

Zur WG-Organisation können aber auch andere Regelungen gehören. Vielleicht gibt es bestimmte Tage an denen es abends nicht mehr laut sein sollte, weil einer eurer Mitbewohner morgens sehr früh raus muss. Oder vielleicht ist es bei euch in der WG notwendig bestimmte Badezimmer-Zeiten festzulegen, weil ihr alle zur gleichen Zeit morgens das Haus verlassen müsst? Zur WG-Organisation gehört solche Themen anzusprechen und gemeinsame verbindliche Lösungen zu finden nach denen sich alle richten können und auf die sich auch alle verlassen können. So können Konflikte vermieden werden, die sich über Wochen oder Monate anstauen und durch eine mangelnde WG-Organisation zu Stande kommen. Der erste Schritt zu einer guten Organisation in der Wohngemeinschaft ist immer Kommunikation.

 

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