WG-Ratgeber und Magazin

Sans-serif

Aa

Serif

Aa

Font size

+ -

Line height

+ -
Light
Dark
Sepia

WG-Alltag leichtgemacht

Die Zeit des Studiums nutzen viele Studierende, um sich ein erstes eigenes Leben unabhängig von den Eltern aufzubauen. Da sich die wenigsten eine eigene Wohnung leisten können, entscheiden sich viele dafür, in eine WG zu ziehen. Das Zusammenleben in einer solchen Wohngemeinschaft kann toll sein, solange einige Spielregeln eingehalten werden. Insbesondere konkrete Haushaltspläne und gemeinsame Haushaltsgeräte sind empfehlenswert. Außerdem sollten klare Regeln für den Umgang mit Gästen und die Einkäufe getroffen werden. Eine gute Idee ist es, die individuellen Stärken der WG-Mitglieder zum Einsatz zu bringen und Konflikte zeitnah zu lösen. Dieser Artikel erläutert, worauf es beim Zusammenleben in einer WG für einen harmonischen WG-Alltag unbedingt zu achten gilt.

In einer WG sind konkrete Pläne wichtig

Das Zusammenleben in einer WG funktioniert nur mit konkreten Plänen. Das betrifft beispielsweise die Badnutzung. Wer morgens pünktlich weg muss, kann es sich nicht leisten, lange warten zu müssen, bevor das Bad frei wird. Deswegen sollte ein Plan erstellt werden, welches WG-Mitglied morgens in welcher Zeit das Bad nutzen kann. So ist sichergestellt, dass alle genügend Zeit im Bad zur Verfügung haben und niemand Sorge haben muss, zu spät in die Uni oder zu einem Studentenjob zu kommen.

Ebenso wichtig ist es, einen Putzplan zu erstellen. Dieser stellt sicher, dass alle notwendigen Reinigungsarbeiten in der WG erledigt werden und dass immer eindeutig geklärt ist, wer für bestimmte Aufgaben zuständig ist. So lässt sich vermeiden, dass einige WG-Mitglieder das Gefühl haben, alle Aufgaben zu erledigen, während sich andere beim Putzen zurückhaltend. Unter anderem sollte geregelt werden, wer für die Reinigung der Küche und das Rausbringen des Mülls verantwortlich ist und wer sich um das Staubsaugen und das Wischen der Böden kümmert.

Gemeinsame Haushaltsgeräte sparen Kosten

Es wäre für eine WG absolut unpraktisch, wenn alle WG-Mitglieder ihre eigenen Haushaltsgeräte besäßen. So müsste unglaublich viel Platz für mehrere Waschmaschinen, Kühlschränke, Herde und ähnliches eingeplant werden. Sinnvoller ist es, gemeinsame Haushaltsgeräte zu nutzen. Das bedeutet aber auch, dass bei der Anschaffung zusammengelegt werden muss und das eventuell notwendige Reparaturen in die Zuständigkeit aller WG-Mitglieder fallen.

Außerdem muss darauf geachtet werden, dass die Haushaltsgeräte zum eigenen Bedarf passen. Beispielsweise kommt es bei einem Kühlschrank darauf an, dass dieser mindestens so viele Fächer besitzt wie es WG-Mitglieder gibt. So hat jeder einen eigenen Bereich und kann Lebensmittel so unterbringen, dass sie nicht versehentlich von den anderen Mitbewohnern verbraucht werden. Geeignet ist beispielsweise ein geräumiger Side-by-Side-Kühlschrank, wie ein Test auf dieser Webseite zeigt.

Der Umgang mit Gästen in der WG

Der Reiz an einer WG besteht gerade darin, möglichst viele neue Menschen kennenzulernen, Freundschaften zu schließen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Deswegen ist es für die meisten WG-Mitglieder angenehm, wenn regelmäßig Gäste zu Besuch kommen und hin und wieder eine WG-Party geschmissen wird. In anderen Fällen ist es jedoch wichtig, dass Rückzugsorte vorhanden sind und dass genug Ruhe zur Verfügung steht, um sich beispielsweise auf eine Prüfung vorzubereiten oder eine Hausarbeit zu schreiben.

Deswegen sollten alle WG-Mitglieder genau besprechen, unter welchen Voraussetzungen Gäste mitgebracht werden dürfen. Wenn jemand täglich jemanden mitbringt, kann dies für die anderen schnell lästig werden. Die getroffenen Vereinbarungen sollten nach Möglichkeit schriftlich festgehalten werden, sodass bei Bedarf jederzeit darauf zurückgegriffen werden kann.

Die Einkäufe richtig managen

In einer WG werden verschiedene Haushaltsutensilien von allen benötigt, während andere einen individuellen Charakter haben. Beispielsweise werden Spülmaschinen-Tabs gleichermaßen von allen WG-Mitgliedern gebraucht, während bestimmte Süßigkeiten nur von einigen gemocht werden. Es ist wichtig, die Einkäufe gezielt zu managen, damit es zu keinen Streitigkeiten kommt, alle notwendigen Utensilien immer vorhanden sind und durch gezieltes Einkaufen Geld gespart werden kann.

Es empfiehlt sich, einen konkreten Einkaufsplan zu erstellen. In diesen werden sämtliche Gegenstände aufgenommen, die die gesamte WG benötigt. Die Kosten für solche Anschaffungen werden dann gerecht aufgeteilt. Alle anderen Dinge, die zusätzlich gebraucht werden, schaffen die einzelnen WG-Mitglieder individuell an. Ähnlich wie beim Putzen sollte es auch für das Einkaufen einen konkreten Plan geben, damit nicht einer immer einkauft, während andere nie Besorgungen erledigen.

Die individuellen Stärken der WG-Mitglieder nutzen

Jeder Mensch hat besondere Stärken, die zum Wohle einer WG ausgenutzt werden können. So gibt es Studierende, die handwerklich begabt sind und notwendige Reparaturen oder Renovierungen in der WG vornehmen können. Andere besitzen ein großes Organisationstalent und haben beispielsweise kein Problem damit, sich bei Fragen oder Problemen mit der Hausverwaltung auseinanderzusetzen.

Es ist eine gute Idee, die Stärken der einzelnen WG Mitglieder genau zu ermitteln und auszunutzen. So können verschiedene Aufgaben an die Personen verwiesen werden, die dafür optimal geeignet sind. Wichtig ist es, dass verschiedene Aufgaben fair verteilt werden. Wenn regelmäßige Reparaturmaßnahmen anfallen, aber nur selten mit der Hausverwaltung Kontakt aufgenommen werden muss, ist ansonsten ein Ungleichgewicht vorhanden. Dieses sollte dann auf andere Weise, beispielsweise durch Erleichterungen beim Putzplan, ausgeglichen werden.

Konflikte zeitnah lösen

Selbst bei einer noch so guten Organisation einer WG bleiben Konflikte nicht aus. Wenn diese nicht angesprochen werden, bleibt dauerhaft eine unangenehme Grundstimmung vorhanden und viele Studierende reagieren passiv-aggressiv. Eine solche Situation sollte von Anfang an vermieden werden, indem Konflikte offen angesprochen und zeitnah gelöst werden.

Hierfür bietet es sich an, einmal pro Woche eine offene Runde durchzuführen. Alle WG-Mitglieder treffen sich beispielsweise in der gemeinsamen Küche, wo die Möglichkeit besteht, Konflikte und Schwierigkeiten anzusprechen. Diese können dann gemeinsam angegangen werden, sodass effiziente Lösungen gefunden werden können. Sollte ein Konflikt nicht die gesamte WG betreffen, sondern nur einzelne Mitglieder etwas angehen, sollten diese versuchen, Schwierigkeiten in einem Vieraugengespräch zu klären.

Fazit

Das Zusammenleben in einer WG kann großen Spaß machen, solange einige konkrete Spielregeln eingehalten werden. Es empfiehlt sich, konkrete Pläne für das Putzen und Einkaufen aufzustellen und auch Regelungen bezüglich Besuchen und Partys zu treffen. Gemeinsame Haushaltsgeräte und Einkäufe ermöglichen es, gutes Geld zu sparen. Zudem ist es wichtig, Konflikte zeitnah anzugehen und zu lösen. Dann steht einem harmonischen Miteinander in der WG nichts mehr im Weg.

Werbeplatz wg-suche.de - Skyscraper, Werbeplatz-Gruppe keine, Website www.wg-suche.de