WG-Ratgeber und Magazin

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Wohngemeinschaft auf dem Land

Was eine romantische Vorstellung: eine Wohngemeinschaft auf dem Land. Inmitten der Natur mit viel Wald und Tieren, mit den besten Freunden und jeder Menge Zeit. Wir erklären euch in diesem Artikel die Vor- und Nachteile einer Wohngemeinschaft auf dem Land und geben euch Tipps zur Hand mit denen Ihr euren Wohntraum verwirklichen könnt.

Die Lage entscheidet bei einer Wohngemeinschaft auf dem Land

Eine Wohngemeinschaft auf dem Land sollte natürlich auf dem Land liegen. Trotzdem ist die Lage entscheidend und man sollte immer darauf achten, dass es gute Anbindungsmöglichkeiten zum Nahverkehr und damit zur Stadt gibt. Weiterhin sollten natürlich auch Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe liegen. Das alles ist so wichtig, weil man es früher oder später braucht.

Die Kosten nicht unterschätzen

Grundsätzlich ist das Leben und Wohnen auf dem Land deutlich günstiger. Je nach Lage kann sich das aber auch schnell ändern, weil besonders in großen angesagten Städten das angrenzende Land schon verdammt teuer geworden ist. Hier kann man oft nur noch weiter rausziehen und irgendwann ist man dann so weit draußen, dass der Bezug zur nahen Stadt mehr oder weniger nicht mehr vorhanden ist. Versteckte kosten lauern auch im Transport. Braucht man ein Auto? Reicht die Bahn? Hier fallen Kosten an, die man von vornherein mit einbeziehen sollte.

Die Gesellschaft verpflichtet

Klar, auf dem Land hat das Wort Gesellschaft eine andere Bedeutung. Sätze wie „Jeder kennt hier jeden“ kommen nicht von ungefähr. Wohngemeinschaften die aufs Land ziehen sollten sich dessen bewusst sein und eine gewisse Bereitschaft zur Integration zeigen. Das heißt nicht, dass man direkt Schützenkönig werden muss, aber besonders auf Dörfern werden die, die sich nicht oder wenig einbringen schnell abgestempelt. Aber genau diese Gesellschaft bringt ja auch Vorteile. Man hilft sich Gegenseitig und ist füreinander da. Besser geht es nicht und das ist auch einer der großen Vorteile zur Anonymen Stadt.

Mit wem zieht man aufs Land?

Grundsätzlich mit jedem der Lust hat. Trotzdem sollte beachtet werden, dass man das Abenteuer eher mit guten Freunden als mit völlig fremden angehen sollte. Die Vorstellung bei einsamen Winterabenden mit Menschen die einem nicht völlig sympathisch sind vor dem Kaminfeuer zu sitzen, sollte jedem zu denken geben. Daher lieber Augen auf bei der Zusammenstellung der WG. Wichtig ist aus unserer Sicht auch eine Verpflichtung zurzeit. Es bringt ja nichts mit jemanden aufs Land zu ziehen, der nach 2 Wochen wieder in die Stadt will.

Unser Tipp:

Einfach mal die Wohnung in der Stadt untervermieten und vielleicht mal testweise für 1-2 Monate aufs Land ziehen und eine Vorstellung zu bekommen, was einen erwartet. So fällt es einem auch leichter wieder zurück zu gehen, falls einem die Landluft nicht zusagt.

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